Eustress vs. Distress: Warum Stress wichtig ist und wie du ihn richtig nutzt
- info941976
- 26. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Stress – Fluch oder Segen?
Stress hat einen schlechten Ruf. Viele verbinden ihn mit Überforderung, Kopfschmerzen oder Dauerbelastung. Doch Stress ist nicht per se schlecht – im Gegenteil! Er ist ein lebenswichtiger Mechanismus, der uns hilft, leistungsfähig zu bleiben.
Die Frage ist: Wie unterscheiden wir guten von schlechtem Stress?
Eustress vs. Distress: Der Unterschied
Eustress (positiver Stress) sorgt für Motivation, Fokus und Leistungssteigerung. Er hilft uns, Herausforderungen zu meistern und über uns hinauszuwachsen.
Distress (negativer Stress) entsteht, wenn Stress über einen längeren Zeitraum anhält, ohne Erholung. Dies kann zu Erschöpfung, Anspannung und gesundheitlichen Problemen führen.

Was passiert bei Stress in unserem Körper?
Egal, ob positiver oder negativer Stress – unser Körper reagiert immer mit einer Aktivierung des autonomen Nervensystems. Der Blutfluss wird vermehrt in die Muskeln geleitet, während Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet werden, um sofort Energie bereitzustellen.
Dadurch steigen Blutdruck und Herzfrequenz, die Pupillen weiten sich, die Atmung wird schneller, und die Verdauung verlangsamt sich.
Wir fühlen uns voller Energie und bereit, Herausforderungen anzupacken oder kommen eben in die Überforderung.
Bei Eustress schaltet der Körper nach der Anspannung wieder in den Entspannungsmodus. Bei Distress bleibt er in Daueralarmbereitschaft – das kann langfristig zu Erschöpfung führen.
Stress früher vs. heute – was hat sich verändert?
Früher 🦴 | Heute 🏙️ |
Kurz & intensiv: Stress durch unmittelbare Gefahren (z. B. Raubtiere) | Lang & dauerhaft: Stress durch Termindruck, Reizüberflutung, soziale Medien |
Klare Reaktion: "Kampf oder Flucht" mit direkter Bewegung (Wegrennen oder Kämpfen) | Ständige Anspannung: Stress bleibt im Körper, da wir selten direkt handeln |
Natürliche Erholung: Nach der Gefahr folgte Ruhe & Gemeinschaft | Wenig Erholung: Dauerhafte Erreichbarkeit, wenige bewusste Pausen |
Weniger Reize: Kein Smartphone, kein Multitasking | Dauerhafte Ablenkung: E-Mails, Meetings, To-do-Listen |
Eine Welt ohne Stress – wirklich erstrebenswert?
Stell dir vor, du würdest in einer Welt ohne Stress leben: Keine Deadlines, keine Herausforderungen, keine Anreize, dich weiterzuentwickeln. Du würdest morgens aufstehen und ohne jede Anspannung oder Motivation durch den Tag treiben. Keine Prüfungen, keine Ziele – und auch kein Hochgefühl, wenn du etwas geschafft hast. Klingt das wirklich gut? 🤔
Stress ist nicht unser Feind – sondern unser Antrieb! Die Kunst liegt darin, mit ihm bewusst umzugehen und ihn nicht zum Dauerzustand werden zu lassen.
Fazit: Stress ist wichtig – aber der richtige Umgang zählt!
Akzeptiere Stress als natürlichen Teil des Lebens. Lerne, zwischen Eustress und Distress zu unterscheiden und Sorge für bewusste Pausen & Ausgleich. Indem du Bewegung und Achtsamkeit in deinen Alltag einbaust, kannst du selbst Stress zu regulieren.
Eine kleine Übung für den Alltag 🧘♀️
Achtsamkeits-Stopp: Setze heute bewusst 3 Mini-Pausen. Atme tief durch & frage dich:
1) Ist das gerade Eustress oder Distress?
2) Brauche ich eine Pause oder treibt mich dieser Stress positiv an?
Diese Reflexionsmomente helfen dir, bewusster mit Stress umzugehen & ihn in deine Kraft zu verwandeln!
"Stress ist wie Salz – die richtige Dosis macht das Leben erst würzig!" ✨


